Rüttgers in Düren
15.4.2010 - Einen herzlichen Empfang bereiteten ca. 300 CDU-Mitglieder und -Anhänger dem Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers bei seinem Besuch im Haus der Stadt in Düren, der von den Landtagsabgeordneten Josef Wirtz und Rolf Seel, Staatssekretär Thomas Rachel MdL und Vertretern des Vorstandes der Kreis-CDU begleitet wurde.

Ein gut gelaunter Ministerpräsident im Gespräch mit Josef Wirtz
In seiner Begrüßung dankte Kreisvorsitzender Karl Schavier dem Ministerpräsidenten für sein Kommen und stellte anhand von 2 Beispielen heraus, wie sich die landespolitischen Entscheidungen auf den Kreis Düren ausgewirkt haben.
- Von den 8000 zusätzlichen Lehrerstellen landesweit sind 500 neue Stellen im Kreis Düren geschaffen worden.
- Hatte der Kreis Düren im Jahr 2005 vor Regierungsübernahme gerade 7 Plätze für unter 3-jährige Kinder, wird zum nächsten Kindergartenjahr die 1000er-Marke in Kreis und Stadt Düren erreicht.
Diese Erfolgsbilanz führte der Landtagsabgeordnete des Südkreises Düren Rolf Seel in seiner Rede weiter aus und stimmte die Anwesenden auf den Wahlkampf in den wenigen noch verbleibenden Tagen ein.
"Ich bin gerne nach Düren gekommen, schließlich habe ich in der Gemeinde Vettweiß meine Wurzeln", hatte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die Zuhörer gleich auf seiner Seite. In seiner Rede stellte er sein Konzept für die Zukunft Nordrhein-Westfalens vor. Er nannte drei Visionen für NRW 2020:
- Wachstum und Beschleunigung: Nordrhein-Westfalen ist Industrieland und muss es auch bleiben. Nach der Krise gilt es, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Rüttgers äußerte das Ziel, Nordrhein-Westfalen zum umweltfreundlichsten Industrieland Europas zu machen, unter anderem mit dem Bau neuer, umweltfreundlicher Kraftwerke. „Denn Umwelt und Industrie sind keine Gegensätze.“
- Rückkehr zu solider Haushaltspolitik: Ab 2011 wird die Neuverschuldung begrenzt – denn es gibt kein Wachstum ohne Sparen. Die Bürokratie soll zurückgefahren werden und die CDU wird sich für die Konsolidierung der kommunalen Haushalte einzsetzen. Rüttgers versprach: „Ich werde keiner Steuersenkung zustimmen, wenn dafür Schwimmbäder geschlossen werden müssen und Kindergärten nicht weiter ausgebaut werden können.“
- Mehr für unsere Kinder: Jedes Kind in Nordrhein-Westfalen soll die Chance zu sozialem Aufstieg haben, und daher müssten Kindergärten und Ganztagsschulplätze weiter ausgebaut werden. „Wir wollen Klassen mit 25 Schülern. Und wir fangen bei den Grund- und Hauptschulen an.“ Die CDU setzt daher auf individuelle Förderung und nicht auf eine Einheitsschule. Rüttgers: „Mit uns gibt es keine Experimente auf dem Rücken unserer Kinder!“
Auch mit dem politischen Gegner setzte sich Jürgen Rüttgers auseinander. "Alle Konzepte der SPD und der Grünen sind alt, es fehlt an neuen Ideen. Die SPD will viel Geld ausgeben, sagt aber nicht, woher das Geld kommen soll. Mit den Linken wird das Chaos Einzug halten", warnte Rüttgers vor Rot-Rot-Grünen Bündnissen.
Unter großem Beifall machte Jürgen Rüttgers den Wahlkämpfern aus dem Kreis Düren Mut. "Wir schaffen das! Wir wollen diese Wahl gewinnen, aus Liebe zu Nordrhein-Westfalen!"
Josef Wirtz rief seinerseits die Zuhörer auf, in den letzten Tagen bis zur Landtagswahl zu kämpfen. Eine Stimme für Jürgen Rüttgers und die andere für die Abgeordneten aus dem Kreis Düren heißt die Botschaft, die alle Anwesenden nach draußen tragen sollen.

Mit "etwas Hochprozentigem" dankten Josef Wirtz und Rolf Seel dem Ministerpräsidenten für die Wahlkampfunterstützung, bevor er sich von den begeisterten Teilnehmern der Veranstaltung verabschiedete.










